St. Georg Schützenbruderschaft Olpe 1920 e.V. / Chronik



               Chronik


Eine 100 Jahre Erfolgsgeschichte in Olpe

 Am späten Nachmittag des 19.12.1920, einem Sonntag, also vor 100 Jahren, gründeten die 32 Olper Männer
  im Gasthof Hütter die St.Georg Schützenbruderschaft. 270 Einwohner hatte das Dorf damals.
  Alle "aufnahmefähigen" Männer traten dem neuen Verein spontan bei. Wilhelm Luges wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt.

  Weitere Mitgliedserklärungen trafen bald darauf aus den umliegenden Orten ein, so daß der Bruderschaft im ersten Jahr
  bereits 150 Schützen angehörten. Heute wohnen etwa 400 Menschen mehr in Olpe. Auch die Mitgliederstatistik der
  Bruderschaft ist auf über 300 Männer angewachsen. Die Schützenbruderschaft, die aus einer Bürgerwehr hervorgegangen
  war, sollte auch bald über das verfügen, was einen Schützenverein im Sauerland kennzeichnet: eine eigene Schützenhalle.
  Den Grundstock dafür spendete Sägewerkbesitzer Alois Feldmann. Noch heute bildet das ursprünglich außerhalb der
  Schützenfestsaison als Holzlager genutze Bauwerk das Herz der heutigen Halle.

  Diese Halle wurde später laufend renoviert, erweitert und verbessert. Stets achteten die Olper Schützenbrüder darauf,
  daß sich ein harmonisches Ganzes ergab. Auf ihre Schützenhalle richten die Vereinsmitglieder ihr besonderes Augenmerk.
 
  Im großen und kleinen Saal finden nun seit Jahrzehnten die wichtigen Ereignisse im Dorfleben statt. Für öffentliche
Konzerte,
Versammlungen oder Ausstellungen, aber auch private Hochzeitsfeiern, Geburtstagsfeiern und Feste bei
Jubiläen sowie Betriebsveranstaltungen sind die
Räumlichkeiten bestens geeignet.

  Heute sorgt sich die starke Mannschaft des Vorstands um den Erhalt des Erreichten. Wichtig ist, daß stets neue junge
  Mitglieder nachrücken, um das Werk ihrer Väter und Großväter fortzusetzen.


  Festzug 1949
  Festzug 1949 v.l. Kaiser Limberg mit Kaiserin. Königsofizier Franz Wiesemann. Hauptmann Wilhelm Luges

 

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